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auf der Webseite des "Karl vom Ebbe" - auf sauerländisch-märkischem Platt: "Kaal vam Ebbe". Auf dieser und den weiteren Seiten können Sie mehr über Karl vom Ebbe, seine Lebensumstände, seine Lebensumgebung und seine Ansichten erfahren.

Karl vom Ebbe verkörpert den Typ des alten Sauerländers ...

der die Mundart, den Dialekt der Meinerzhagener Gegend spricht; ein den örtlichen Gegebenheiten gegenüber distanziert-kritisch eingestellter, zugleich den Menschen zugewandter und rauh-herzlicher Kleinbauer aus dem Ebbegebirge, einem Höhenzug in der westfälischen Mittelgebirgslandschaft des Sauerlandes. Von dieser Warte schaut er auf die Ereignisse in und um Meinerzhagen, einer Gemeinde im südlichen Westfalen, dem Ort, der ihm vertraut ist, zu dem er aber auch eine gewisse Distanz hält. Denn er heißt beileibe nicht alles gut, was alles hier so passiert.

Von seinem Äußeren ähnelt Karl vom Ebbe (Kaal vam Ebbe) dem Kiepenkerl, einer westfälischen Symbolfigur. Mit dem blauen Arbeitskittel der Bauern trägt Karl vom Ebbe auch das Tuch der Meinerzhagener Schützen, das ihn insofern auch als Teil des Schützengeschehens ausweist.

Karl vom Ebbe ist eine Kunstfigur.

Fritz Sträter hat sie erschaffen und sie erstmals auf dem Frühschoppen des Meinerzhagener Schützenfestes im Jahre 1960 auftreten lassen. Fritz Sträter war damals erst 34 Jahre alt und hatte noch nicht die gesetzte körperliche Statur, die einen alten Bauern wie „Karl vom Ebbe“ auszeichnet. Zum Leben erweckt hat diese Figur der Schreinermeister Wilhelm Vogel , den der Autor als Rezitator der Zeilen gewann, die er dem „Karl vom Ebbe“ in den Mund gelegt hatte. Wilhelm Vogel, zugleich langjähriger Amtsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Meinerzhagen, sprach noch das sauerländisch-märkische Platt. Seine körperliche Präsenz und seine Sprechweise machten einen Teil der Glaubwürdigkeit aus, die Karl vom Ebbe von Anfang an auszeichnete.