EATEN UN DRINKEN

 

ESSEN UND TRINKEN IM SAUERLAND DES KARL VOM EBBE

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OBST

 

Obst konservierte man wie Gemüse durch Erhitzen (Sterilisieren), Wasserentzug, Einsäuern oder auch durch Einlagern. So wurde das gepflückte Obst je nach Bedarf in Gläsern eingemacht („eingeweckt“), im oder auf dem Ofen gedörrt oder einfach im Keller kühl gelagert. Eine Kombination von Erhitzen und Wasserentzug war das Einkochen von Früchtesirups (Himbeer-, Brombeer-, Holundersaft), Gelees, Marmeladen oder die Herstellung von Pflaumen- oder Apfelmus bzw. Apfelkompott. Damals wurden noch sehr viele Früchte wie Himbeeren, Waldbeeren, Brombeeren, aber auch Holunderbeeren gesammelt. Beim Einmachen kam das Obst in Einmachgläser, die durch Hitzesterilisation luftdicht verschlossen werden konnten.

Beim Trocknen oder Dörren fädelte man zum Beispiel Apfelringe (getrocknete Birnen, Dörrpflaumen) an einem Band auf und hängte sie über dem Küchenherd oder dem Stubenofen auf. Eigene Dörröfen existierten jedoch nicht. Wenn das Brot gebacken war, schob man es mit den darauf verteilten Früchten einfach in den noch warmen Ofen. Einlagern konnte man nur einige Sorten des gepflückten Obstes, insbesondere die Äpfel; man bewahrte sie in Regalen im Keller auf.

 

> Bratäppel

> Wolbern, Wolberten

> Quinkelten

> Brommeten

> Himmete

> Kaspeten

> Butten

> Appel

> Holler

 

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> Bratäpfel

> Waldbeeren

> Preiselbeeren

> Brombeeren

> Himbeeren

> Stachelbeeren

> Hagebutten

> Apfel

> Holunder

 

> Suppen

> Kartoffelgerichte

> Fleischgerichte, Wurst

> Gemüsegerichte

> Getreidegerichte, Kuchen

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> Milch, Eier, Fett

> Fischgerichte

> Trinken

 

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