EATEN UN DRINKEN

 

ESSEN UND TRINKEN IM SAUERLAND DES KARL VOM EBBE

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ERDÄPEL - KARTOFFELGERICHTE


Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hielt die Kartoffel als Volksnahrungsmittel Einzug. Sie wurde in der Regel in gekochter Form als Salzkartoffeln oder als Bratkartoffeln gereicht, aber auch in verschiedenen anderen Variationen: Pellkartoffeln, Dämpfkartoffeln, Scheibenkartoffeln (gebraten aus rohen Kartoffeln), Kartoffelpüree, Kartoffel-Pfannkuchen, Reibeplätzchen und „übergebratene Kartoffeln“ (siehe „Potthucke“), ein typisches Kartoffelgericht für den Morgen. Man nahm am Vortag eine Art Reibekuchenteig mit etwas Mehl als Grundlage, füllte ihn in eine Kastenform und backte ihn im Backofen auf. Am nächsten Tag wurde die inwischen feste Masse in Scheiben geschnitten und mit Fett in der Pfanne gebraten.

Alltags bestand das Abendessen meist aus Bratkartoffeln, häufig aus den Kartoffeln hergestellt, die vom Mittag übrig geblieben waren. Die Bratkartoffeln schwammen nicht in Fett, denn da Öl zugekauft werden musste, ging man damit äußerst sparsam um. Man stellte eine große, gusseiserne Pfanne auf den Tisch, und jeder konnte sich mit seiner Gabel bedienen. Für Beilagen (Gemüse, Kompott) gab es in der Regel jedoch zusätzliches Geschirr. Das eigentliche Abend’brot’ existierte noch nicht, denn Brot wurde abends relativ selten aufgetischt, höchstens als Beilage.

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> Potthucke

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> Reibekuchen

> Potthucke ("das was im Topf hockt")

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