EATEN UN DRINKEN

 

ESSEN UND TRINKEN IM SAUERLAND DES KARL VOM EBBE

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ZOPPEN, DÖERNÄNNER - SUPPEN, EINTOPF (DURCHEINANDER)

 

Im Laufe der Woche gab es, wenn warm gegessen wurde, das ständige Einerlei von Kartoffelgerichten mit Speck und/oder Schweinefleisch mit gekochtem Gemüse oder – in den Sommermonaten – frischem Salat. Vorher kam häufig eine Suppe auf den Tisch. Die Suppe wurde mittags meist als (Schweine)Fett-, Griesmehl- oder auch als Milchsuppe gereicht. Rindfleischsuppen waren sehr selten.

Am Samstag kochte man einen Eintopf, wobei der Begriff „Eintopf“ erst spät (noch nicht in den 1930er Jahren) ins feste Vokabular gelang. Regional sprach man vom „Durcheinander“ (Döernänner). Geschmack bekam die Suppe z.B. durch das Mitkochen eines Schinkenknochens, zu besonderen Gelegenheiten auch durch einen für zwei bis drei Groschen zugekauften Markknochen. Getrocknete Erbsenschoten gaben der Suppe Farbe und das „Maggikraut“ (Liebstöckel) aus dem Garten die Würze.

„Kluternsuppe“, eine mit Mehl angedickte – manchmal leicht gesüßte – Milchsuppe gehörte oft zum Abendbrot der Kinder.

> Iarvenzoppe

> Linsenzoppe

> Graupenzoppe

> Kluternzoppe

 

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> Erbsensuppe

> Linsensuppe

> Graupensuppe

> (angedickte) Milchsuppe


> Sie sind hier bei den Suppen und Eintöpfen

> Kartoffelgerichte

> Gemüsegerichte

> Fleischgerichte, Wurst

> Getreidegerichte, Kuchen

> Obst

> Milch, Eier, Fett

> Fischgerichte

> Trinken

 


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